Portraitkonzert Elisabeth Leonskaja
- Klassik
Mit Elisabeth Leonskaja feiert eine der ganz großen Künstlerinnen unserer Zeit ihren 80. Geburtstag im November schon mal etwas vor der Zeit. Für das Portraitkonzert hat die Pianistin sozusagen eine »Carte blanche nach Absprache« von den Kammermusikfreunden Hamburg bekommen. Sie kommt mit engen musikalischen Freund:innen der Staatskapelle Berlin sowie dem jungen Pianisten Mihály Berecz in die Elbphilharmonie.
Elisabeth Leonskaja ist in Tiflis, der heutigen Hauptstadt Georgiens, zur Welt gekommen. 1978 hat sie die Sowjetunion verlassen, lebt seitdem in Wien und tritt in aller Welt auf. Mal als Solistin mit Orchester, mal mit Kammermusik und dann wieder mit Soloabenden. Und alles auf den bedeutendsten Konzertbühnen der Welt.
Überall wird sie für die tiefe Ernsthaftigkeit ihres Spiels, ihre mühelos anmutende Präzision und Klarheit sowie ihre unbedingte Treue zum Notentext gefeiert. In ihrer zweiten Heimat Österreich ist sie Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses. 2006 wurde ihr das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse für besondere Verdienste um die Kultur des Landes verliehen, die höchste Auszeichnung Österreichs. In Georgien wurde sie 2016 zur Priesterin der Kunst ernannt, die höchste Auszeichnung des Landes für Künstler:innen. 2020 erhielt sie den International Classical Music Award (ICMA) für ihr Lebenswerk.
BESETZUNG
Elisabeth Leonskaja Klavier
Streichquartett der Staatskapelle Berlin Streichquartett
Wolfram Brandl Violine
Krzystof Specjal Violine
Yulia Deyneka Viola
Claudius Popp Violoncello
Mihály Berecz Klavier
PROGRAMM
Dmitri Schostakowitsch
Concertino für zwei Klaviere A-Dur op. 94
Franz Schubert
Sonate a-Moll D 845
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 414
Robert Schumann
Klavierquintett Es-Dur op. 44
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