Melbourne Symphony Orchestra / William Barton / Jaime Martín
- Konzerte
Das gab es noch nie im Großen Saal der Elbphilharmonie: ein Konzert für Didgeridoo und Orchester. Mit dem Melbourne Symphony Orchestra und dem Didgeridoo-Spieler William Barton kommen einer der besten Klangkörper Australiens und einer der renommiertesten Solisten dieses Instruments nach Hamburg. Im Gepäck hat das Orchester neben dem Didgeridoo-Konzert Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung«, einen Klassiker, der das Publikum durch ein Museum flanieren lässt.
In den Sprachen der First Nations, der indigenen Bevölkerung Australiens, heißt das Didgeridoo auch Yidaki. Für William Barton, selbst Angehöriger der nordaustralischen Kalkatungu, ist es mehr als ein Instrument: »Das Yidaki verkörpert alles, was das Land ausmacht, denn es entsteht aus einem Baum, es ist der Atem des Lebens und des Landes, das uns Menschen ernährt. Es ist ein Symbol für die Geschichte dieser alten Bäume. Das Yidaki hat Erinnerungen, er ist der Atem unserer Vorfahren.« Sowohl Barton als auch die Komponistin Deborah Cheetham Fraillon haben sich zum Ziel gesetzt, die Musik ihrer Vorfahren mit westlichen Traditionen zu verbinden und sie so vielen Menschen zugänglich zu machen.
Modest Mussorgsky setzte seinem Freund, dem Maler Viktor Hartmann, mit seinem Zyklus »Bilder einer Ausstellung« ein klingendes Denkmal. Eine Ausstellung mit Hartmanns Bildern hatte Mussorgsky dazu inspiriert, den Weg durch die Galerie und das Betrachten der Szenen in Musik zu gießen: das alte Schloss, die spielenden Kinder in den Tuilerien-Gärten von Paris, der Marktplatz in Limoges, das berühmte Große Tor von Kyjiw. Augen zu, Kopfkino an!
BESETZUNG
Melbourne Symphony Orchestra Orchester
William Barton Didgeridoo
Jaime Martín Dirigent
PROGRAMM
Edward Elgar
In the South (Alassio)
Deborah Cheetham Fraillon
Neues Werk für Didgeridoo / Yidaki
- Pause -
Modest Mussorgsky / Maurice Ravel
Bilder einer Ausstellung
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