Ralph Vaughan Williams: "A Sea Symphony"
- Bühnenkunst & Theater
Mit der "Sea Symphony" des englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams wird die Reihe der inszenierten Chorkonzerte im Hafenschuppen C auch in diesem Jahr fortgesetzt. Gabriele Pott dirigiert das viersätzige Werk für Solostimmen, Chor und großes Orchester. Es ist ein selten zu hörendes Werk, 1910 komponiert steht es zwischen Einflüssen von Kantate und Oratorium, ganz in der Tradition der großen Chorwerke von Händel, Beethoven, Mendelssohn und anderen. Bei Vaughan Williams‘ erster Sinfonie hat der Chor einen wesentlichen Anteil am musikalischen Geschehen, das geprägt ist von enormer Bildhaftigkeit und großer Wirkung. Die Sea Symphony durchdringt ein ozeanisches Gefühl von Weite, Tiefe und Endlosigkeit. Das Meer als Bindeglied, als Ort des Lebens, aber auch als Raum tiefer Einsamkeit prägt die weltumspannende Aussage der Sinfonie. Große Musik, die am Ende wie das Rauschen der Wellen verklingt und beinahe visionären Charakter hat.
Bei der Lübecker Aufführung im Hafenschuppen C sind mehrere Chöre beteiligt: der Kunst-am-Kai-Festivalchor, die Lübecker Singakademie, der CANTA!-Mädchenchor und Gastsänger:innen aus dem gesamten norddeutschen Raum. Außerdem tanzt die Junge Tanzcompany Lübeck unter der Leitung von Anna Wrobel. Mit den beiden Solisten, dem Kunst-am-Kai-Orchester unter der musikalischen Leitung von Gabriele Pott und der Regie von Johannes Kritzinger darf man sich auf ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art freuen.
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