Ohnmacht und Aufbegehren. Queere Menschen 1933 bis 1969
- Stadtrundgänge & Führungen
Unter dem §175 waren (strafrechtliche) Verfolgung, Diskriminierung und Entrechtung alltägliche Herausforderungen für gleichgeschlechtlich begehrende und gender non-konform lebende Menschen. Gleichzeitig - oder vielleicht gerade deshalb - haben mutige Einzelpersonen und Gruppen immer wieder Freiräume und Möglichkeiten geschaffen, Gemeinschaft zu ermöglichen. Während dieser Zeit spielten Kneipen, Zeitschriften, Tanzcafés, Kulturveranstaltungen aber auch Parks, die Hamburger Neustadt rund um den Jungfernstieg und andere öffentliche Räume eine zentrale Rolle für den Zusammenhalt der Community. Gemeinsam erkunden wir die bewegte und vielschichtige queere Geschichte der Hamburger Neustadt mit Fokus auf den Zeitraum zwischen 1933 bis 1969. Dabei werden aktuelle Forschungsergebnisse einbezogen und queer-feministische Theorien diskutiert. Wir begeben uns auf Spurensuche und lernen Ereignisse, Orte und Persönlichkeiten kennen, die einen wichtigen Beitrag zum queeren (Über-)Leben und zum Kampf um Gleichberechtigung in Hamburg geleistet haben. Referentin: Mira-Kristin Saitzek (sie/ihr)
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