Gedenken an homosexuelle Häftlinge des KZ Neuengamme - Gedenkveranstaltung
- Festivals
QueerHistoryMonth
Vom 01. bis 31. Mai 2025 findet der QueerHistoryMonth in Hamburg statt. Verschiedene Veranstaltungen im Rahmen des Festivals machen die Geschichte(n) der queeren Community in Hamburg erlebbar. Alle sind herzlich willkommen!
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Veranstaltung
Gemeinsam wird der ermordeten, verschollenen und überlebenden Opfer der Homosexuellenverfolgung gedacht.
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Das Neuengamme-Gedenkbuch verzeichnet mehrere Hundert männliche Häftlinge, die wegen Verstößen nach § 175 StGB in das Konzentrationslager eingeliefert wurden. Viele von ihnen kamen im Konzentrationslagersystem Neuengamme ums Leben.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Häftlingsgruppe mit dem rosa Winkel geächtet. Ein Gedenkstein für sie konnte erst 1985 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme errichtet werden – unter Protest anderer Häftlingsgruppen. 2024 wurden zwei Denkorte mitten in Hamburg beschlossen, die das Gedenken an alle queeren Opfer sexueller Verfolgung von der Peripherie ins Zentrum bringen.
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Datum: 04. Mai 2025
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 45, 21039 Hamburg
Treffpunkt: Ehemaliger Arrestbunker
Zeit: 16:00 bis 17:30 Uhr
Ablauf: Wir beginnen um 16:00 Uhr am ehemaligen Arrestbunker und halten zwischendurch am ehemaligen Appellplatz, nahe der Bushaltestelle KZ-Gedenkstätte, Ausstellung. Gegen 17:00 Uhr besuchen wir das Denkmal für die homosexuellen Häftlinge im Gedenkhain, in der Nähe der Bushaltestelle KZ-Gedenkstätte, Mahnmal.
Durchführende Organisationen: Initiative Gemeinsam gegen das Vergessen – Stolpersteine für homosexuelle NS-Opfer, Stadtqueergang, mhc Hamburg
Referierende Personen: Senatsdirektor Markus Pitz (Behörde für Kultur und Medien Hamburg) | Dr. Gottfried Lorenz und Ulf Bollmann (Initiative Gemeinsam gegen das Vergessen – Stolpersteine für homosexuelle NS-Opfer) | Klaus-Dieter Begemann (mhc) | Mira-Kristin Saitzek (Stadtqueergang)
Anmeldung: nicht erforderlich. Das Angebot ist kostenlos.
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Hinweise
Bitte beachten Sie, dass ggf. Fotos zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit für den QueerHistoryMonth gemacht werden. Das Festival wird mit großem Engagement ehrenamtlich organisiert. Bitte beachten Sie, dass der QHM keine Haftung für die Inhalte und die Organisation der einzelnen Veranstaltungen übernimmt. Die Verantwortung hierfür liegt ausschließlich bei den jeweiligen Veranstalter:innen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Der QHM übernimmt keine Haftung für Unfälle oder Sachschäden.
Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.