FRAUEN.MÜSSEN.LIEBEN.DÜRFEN - Kellertheater
- Theater
Nach Molière „Die gelehrten Frauen“
Im Mittelpunkt des Stücks steht der Heiratswunsch zweier junger Frauen, Henriette und Suzanne. Henriettes Vater Chrysale, ein konfliktscheuer Mann, ist dieser Ehe zugewandt. Seine Frau Philaminte, die eine Leidenschaft für Wissenschaft und Poesie hat, will ihre Tochter Henriette lieber mit dem aufgeblasenen Dichter Trissotin verheiraten, den sie für ein Genie hält.
Neben Philaminte fördert auch ihre ältere Tochter Armande die akademische Bildung der Frauen. Während Chrysales selbstverliebte Schwester Bélise mit eigenen Avancen an Suzanne Verwirrung stiftet, versucht sich seine andere Schwester Alise im genauen Gegenteil: Sie möchte Gegensätze verknüpfen, Trissotin entlarven und die wahrhaft Liebenden zueinander bringen.
Wird es am Ende gelingen?
Als 1672 das Lustspiel „Die gelehrten Frauen“ von Molière uraufgeführt wurde, war es eine Satire auf die Emanzipationsbestrebungen des weiblichen Bürgertums.
Das Team hat den Stoff ins Heute übertragen, geknüpft an die Fragestellung, welche Rollenbilder haben wir wirklich überwunden, welche bestehen fort und welche Lebensentwürfe sind erlaubt bzw. erlauben wir uns selbst?
Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.