DIE NICHTSTUENDEN
  • Theater

Wenn Maschinen immer mehr Arbeit übernehmen können – warum halten wir dann am „Dogma der Arbeit“ fest? In Meyer&Kowskis neuem Doppelmonolog wird das Nichtstun auf unterschiedliche Weisen spielerisch verhandelt: Als altruistische Dienstleistung, als überraschend wirksamer Widerstand, als radikale Infragestellung des Aktivitätsimperativs unserer Zeit, als Bewegungen für Degrowth und Postcapitalism, als Privileg derer, die über entsprechende Ressourcen verfügen. Die wahre Herausforderung liegt wahrscheinlich darin, das subversive Potenzial des Nichtstuns in eine kollektive Praxis zu überführen, die mehr ist als individueller Eskapismus. Meyer&Kowski nimmt das Nichtstun ernst und gibt dieser Praxis auf unverwechselbare Art einen angemessenen Raum.

Und – wer rettet Artjom Kamardin? Das ukrainisch-russisch-deutsche Ensemble ist sich uneins: Kamardin retten? Wieso, wenn das eigene Leben in Trümmern liegt. Was ist denn noch (un-)menschlich? Was feige? Selbstverständlich? Kann man das eine Unrecht gegen das andere aufwiegen, rechtfertigen? Wem gebührt die Freiheit? Darf man diese Fragen stellen? An diesem Abend werden sie gestellt, herausgerufen, gefühlt. Das Zeitgeschehen – nahbar.

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Dauer: ca. 120 Minuten, mit Pause

Sprache: Deutsch, Russisch, Ukrainisch (alles simultan ins Deutsche übersetzt)

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Regie: Evgeni Mestetschkin und Julia Solovieva / Ensemble: Oksana Anistratenko, Dana Anofrenkova, Alina Nevmerzhitskaya, Denis Petrenko, Paul Smollich / Dolmetscherin: Marina Golenopolskaja / Kostüm: Viktoria Chmelenko / Regieassistenz: Lysander Van Gowindra, Sandra Berkefeld / Ton: Ralf Sturm / Technik: Carsten Lippe / Produktionsassistenz und Öffentlichkeitsarbeit: Pauline Geyer

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Gefördert durch: Hamburgische Kulturstiftung / ART CONNECTS, Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Unterstützt von: iact Schauspielschule, Drama Syndesi e.V., KulturA 6.

Dank an die Jerusalem-Gemeinde zu Hamburg für die Bereitstellung von Proberäumen.

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