© Leonie Zimmermann, Sophie Stögmüller
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NENI

Israelische Speisen in gemütlichem Ambiente

Zu Gast im NENI

Mitten in der HafenCity ist ein Restaurant zu finden, das einen innerhalb von Sekunden mit auf eine kulturelle Reise nimmt: Das NENI. Was genau es mit dem gemütlichen und bunten Wohlfühlort auf sich hat, will unsere Autorin Lilli Sprung herausfinden und macht sich auf den Weg zur Elbe.

Pünktlich zur Mittagszeit treffen wir uns vor den Türen des Restaurants und treten voller Vorfreude und Erwartung ein. Uns kommt eine angenehmen Wärme entgegen – ein Glück, denn passend zum herbstlichen Wetter wird es langsam aber sicher kälter in unserer schönen Stadt. Neben der Wärme erwartet uns ein Ort, an dem man nur gute Laune bekommen kann, denn das Lächeln der Menschen hier ist ansteckend und zeugt von guter Stimmung. Überall sind kleine Details, orientalische Lämpchen, prachtvolle Pflanzen und bunten Kissen – einfach nur gemütlich! Nachdem wir freundlich begrüßt und zu unserem Tisch geführt werden, warten wir gespannt auf Illan aus der NENI-Familie!

© Leonie Zimmermann, Sophie Stögmüller

Zu Gast

In unserer Reihe "Zu Gast" besuchen wir die Inhaberinnen und Inhaber von außergewöhnlichen Restaurants und Cafés in Hamburg. Wir sprechen mit ihnen über ihre Konzepte und was die Gastronomie in Hamburg aus ihrer Sicht so besonders macht.

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Hallo Illan!

Nach ungefähr fünf Minuten kommt ein strahlender Mann zu uns an den Tisch und stellt sich vor. Illan ist einer der vier Söhne der Köchin Haya Molcho und gemeinsam haben sie das NENI gegründet. Übrigens: Der Name NENI setzt sich aus den vier Anfangsbuchstaben dervier Brüder Nurie, Elior, Ilan und Nadiv zusammen – schöne Idee! Obwohl sie alle Quereinsteiger sind, hatten sie schon immer Lust, als Familie etwas Gemeinsames auf die Beine zu stellen:

„Wir saßen vor 12 Jahren an einem großen Tisch und haben überlegt, was wir lieben. Wir alle lieben Essen, wir lieben Kunst, Menschen und Musik. Dann kam die Frage, wie wir das alles verbinden können. Und schon war die Idee vom NENI geboren. Wir sind ins kalte Wasser gesprungen und haben ein erstes Restaurant in Wien eröffnet!“

Und das lief ziemlich gut, weshalb sie einige Zeit später auch nach Hamburg und an einige andere Standorte gegangen sind. Nun also mehr zu unserem geliebten Hamburg, denn wir wollen herausfinden, ob Illan es genau so sehr liebt wie wir.

© Leonie Zimmermann, Sophie Stögmüller
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Das NENI und die Hafencity

Um die Frage zu beantworten: Ja, das tut er. Es ist sogar seine Lieblingsstadt in Deutschland, juhu! Das NENI in Hamburg hat eine besondere Geschichte, erzählt uns Illan. Ein halbes Jahr nach seiner Eröffnung im 25hours Hotel ist die Hälfte des Restaurants abgebrannt. Es gab ein Feuer, wodurch die Räumlichkeiten ganze 12 Monate geschlossen bleiben mussten und erst nach einem Jahr wieder öffnen konnten. Wir danken euch sehr für euer Durchhaltevermögen, denn mittlerweile ist das NENI gar nicht mehr aus der HafenCity wegzudenken. Aber warum eigentlich die HafenCity? Wie kommt man darauf, genau hier ein Restaurant zu eröffnen?

„Das lag an unserem Partner, dem 25hours Hotel. Denn die haben damals nämlich meine Familie und mich in Action erlebt. Unsere Mutter in der Küche, ich und meine Brüder im Service. Danach waren sie überzeugt und wollten diese Authentizität, die in unseren Restaurants herrscht, gerne in ihren Hotels haben!“

Klingt plausibel, würden wir sagen. Und warum ging es dann in die HafenCity? Auch dafür hat Illan eine Antwort. Das NENI und das 25hours Hotel haben sich nämlich beide getraut, nicht da zu sein, wo es gerade angesagt ist. Beides sind Orte, zu denen man bewusst hingeht. Außer mittags gibt es wenig Laufkundschaft, denn die Leute kommen her, für das Erlebnis rund ums Essen. Und genau das gefällt Illan auch so.

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Bunte Leckereien und ein noch bunteres Konzept

Kommen wir (endlich!) zum Essen! Denn die Kreationen aus dem NENI und eigentlich auch das ganze Konzept sind einzigartig. Da Illans Eltern beide aus Tel Aviv kommen, war für sie von Anfang an klar, in welche Richtung das Ganze gehen soll. Sie waren übrigens auch einer der ersten, die die israelische Küche nach Österreich gebracht haben. Über das schlussendliche Konzept haben sie sich vorher gar nicht so viele Gedanken gemacht, sondern sind einfach ins kalte Wasser gesprungen. Wichtig war aber von Anfang an, dass das Ambiente zeitgenössisch ist und man sich einfach wohlfühlt. Müsste Illan das Konzept in wenigen Worten beschreiben, würde das in etwa so klingen: „Familie, Lifestyle, Experience, Gastfreundschaft“.

Die israelische Karte ändert sich stetig und es wird saisonal gekocht. So wird den Köch:innen die nötige Freiheit zur Kreativität gegeben. Zu finden sind viele kleine Gerichte, die ihr gemeinsam mit euren Freund:innen teilen könnt. Darunter Falafel, Hummus, Babaganoush, köstliches Fleischgerichte und allerlei vegetarische und vegane Kreationen. Seid ihr im NENI, solltet ihr euch die Karten übrigens mal genau anschauen. Denn auf der Vorderseite findet ihr Portraits der vier Molcho-Söhne – was für eine schöne Idee!

© Leonie Zimmermann, Sophie Stögmüller
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Wie soll es weitergehen?

Illan erzählt uns, dass es bald ein NENI in Kopenhagen geben wird und wir sind ganz aus dem Häuschen. In die coole Stadt passt das NENI perfekt! Auch was das Menü angeht, wird es in Zukunft einige Überraschungen geben sowie regionale Specials, auf die ihr euch freuen dürft!

Das sagen Hamburger Gastronomen:

„Ich liebe Fisch und den bekommt man nun mal sehr gut in Hamburg, die Küche hier ist eigen und speziell. Ich mag diese Ehrlichkeit in der Küche sehr und das unterscheidet für mich auch Hamburg von anderen Orten in Deutschland. Hamburg ist übrigens auch meine Lieblingsstadt in Deutschland. Vielleicht, weil meine Mutter eine besondere Beziehung zu Hamburg hat. Irgendwie ähnelt die Stadt Wien auch sehr! Meiner Meinung nach kennen die Leute in Hamburg gute Qualität und gutes Essen. Und dafür sind sie auch bereit, etwas Geld auszugeben.“

Humus geht immer!

Was ist eine Sache, die du immer machst, wenn du in Hamburg bist? Daraufhin lacht Illan und sagt: „Natürlich im NENI essen!“, und das können wir nur zu gut verstehen. Den köstlichen Humus und weitere NENI-Produkte sind übrigens auch in ausgewählten Supermärkten in Hamburg zu finden – so könnt ihr euch ganz easy ein Stück Tel Aviv auf die Teller zaubern.

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